Erlebnis Bauernhof
Bergschuhe statt Klassenzimmer

Erst geht es über den Schotterweg bergauf, dann vorbei an kleinen Bächen, immer weiter hinein in die Allgäuer Bergwelt. Für die 18 Kinder der Alpenklasse 3b der Grundschule Rettenberg wurde der Unterricht im Juni 2026 kurzerhand auf die Alpe „Heiße Loch“ verlegt.
Gemeinsam mit Erlebnisbäuerin Bianca wanderten die Schülerinnen und Schüler zur Alpe, auf der das Jungvieh der Familie Ettensperger den Sommer verbringt. Nach rund eineinhalb Stunden erreichte die Klasse die Alphütte. Dort wurden die Kinder vom Hirten Stephan, seiner Frau Evi und Sohn Matthis herzlich begrüßt.
Spannende Aktionen auf der Alpe
Harte Arbeit auf der Alpe
Auf der Weide lernten die Kinder außerdem, wie man sich als Wanderer gegenüber Weidetieren richtig verhält: ruhig bleiben, Abstand halten, die Tiere nicht bedrängen und den Weg zügig fortsetzen.
Butterschütteln
Viele Eindrücke für die Kinder
Zoombild vorhanden
© Jessica Selmigkeit
Mit vielen neuen Eindrücken, neuem Wissen und dem Gefühl, einen echten Tag auf der Alp erlebt zu haben, machte sich die Klasse schließlich wieder auf den Rückweg ins Tal.
Der Besuch fand im Rahmen des Programms Erlebnis Bauernhof statt. Es ermöglicht Schulkindern in Bayern kostenlose Lernprogramme auf landwirtschaftlichen Betrieben. Im Oberallgäu beteiligen sich neben 14 Bauernhöfen auch zwei Alpen. Dort können Kinder hautnah erleben, warum die Alpwirtschaft für die Region so wichtig ist.
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