Fortbildungsreihe erfolgreich abgeschlossen
Zukunftswälder für das Allgäu

Wald.zukunft.wissen Urkundenverleihung Bild Simon ÖstreicherZoombild vorhanden

Die Teilnehmenden der Fortbildungsreihe
© Simon Östreicher

Die Waldbesitzervereinigung (WBV) Kempten Stadt und Land e. V. und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten haben dieses Jahr erstmals ein gemeinsames Schulungsprogramm für Waldbesitzende durchgeführt.

Unter dem Motto „Wald.Zukunft.Wissen“ nahmen an den sechs Veranstaltungen rund 25 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer teil, von Neueinsteigern bis hin zu erfahrenen „Holzern“. Die Referenten behandelten zentrale Themen der Waldbewirtschaftung wie rechtliche Grundlagen, Waldverjüngung, Durchforstung, Holzernte, Naturschutz und Jagd.

Praktische Wissensvermittlung im Wald

Die Wissensvermittlung erfolgte überwiegend bei Exkursionen, wo die Waldbestände direkt betrachtet und Maßnahmen unmittelbar erläutert werden konnten. Wer an mindestens fünf Terminen teilnahm, erhielt zum Abschluss eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme. Franz Prestel, der 1. Vorstand der WBV Kempten, lobte bei der Urkundenverleihung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Durch Ihr großes Interesse und die vielen Fragen haben Sie die Fortbildungsreihe aktiv mitgestaltet. Nun kommt es auf Sie an, dass Sie die gelernte Theorie auch in Ihren Wäldern umsetzen. Dabei sind Ihnen Ihre Forstbetriebsgemeinschaften und Waldbesitzervereinigungen gerne behilflich“

Gut ausgebildete Waldbesitzende

Aus dem Teilnehmerkreis wurde besonders die Praxisnähe der Veranstaltungen hervorgehoben. Sowohl die neuen als auch die erfahrenen Waldbesitzer haben viel Neues gelernt, das sie nun auch in den nächsten Monaten ausprobieren wollen. Simon Östreicher, Bereichsleiter Forsten am AELF Kempten, unterstrich die Bedeutung der praktischen Wissensvermittlung: „Mit der Klimaerwärmung verändern sich die Wälder. Wir benötigen eine aktive Waldbewirtschaftung und klimaangepasste Mischwälder, um dem entgegenzuwirken. Dafür brauchen die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer das notwendige waldbauliche Wissen. Genau an diesem Punkt setzte unsere Bildungsreihe an.“