Beiratssitzung
Bergwaldoffensive blickt auf erfolgreiche Arbeit zurück
von Eva Herz
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© AELF KE - Müller
Der Beirat der Bergwaldoffensive (BWO) im Ober- und Westallgäu hat bei seiner 20. Sitzung in Scheidegg Bilanz gezogen und die Jahresplanung für 2026 beschlossen.
Geleitet wurde die Sitzung vom Vorsitzenden des BWO-Beirats Anton Klotz und Simon Östreicher, Bereichsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (AELF).
Neue Mitglieder und Planung für 2026
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Mit einem Rückblick auf die im Jahr 2025 umgesetzten Maßnahmen und die dabei eingesetzten Fördermittel sowie einem Überblick über die durchgeführte Öffentlichkeitsarbeit wurden die Beiräte über die erzielten Erfolge der BWO im vergangenen Jahr informiert. Außerdem wurden die personellen Veränderungen innerhalb der Bergwaldoffensive ab 2026 vorgestellt. Auch für 2026 sind mehr als 140 Einzelmaßnahmen mit einem Haushaltsmittelansatz von rund 320.000 Euro vorgesehen. Der Beirat stimmte der Jahresplanung sowie dem Abschluss des Projektgebietes Scheidegg im Jahr 2026 einstimmig zu.
Beiratsvorsitzender Anton Klotz unterstrich die Bedeutung der Arbeit: „Die Bergwaldoffensive ist nach wie vor sehr erfolgreich. Durch die wichtige Arbeit der Förster werden die Wälder Zug um Zug an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst. Dass zukünftig auch eine Försterin Teil des BWO-Teams sein wird, ist sehr erfreulich.“
Waldumbau vor Ort
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Auch die Bedeutung angepasster Wildbestände wurde vor Ort deutlich. Vertreter der örtlichen Jagd schilderten, warum geringe Verbissschäden eine wichtige Voraussetzung für die natürliche Verjüngung des Waldes sind. An einem strukturreichen Plenterwald zeigte sich schließlich, wie Schutz und Nutzung miteinander verbunden werden können. Unterschiedliche Baumarten und Altersstufen machen solche Dauerwälder vergleichsweise stabil und ermöglichen zugleich eine kontinuierliche Bewirtschaftung. „Schützen und Nutzen auf derselben Fläche“, brachte Florian Schwarz das Prinzip der Plenterwaldbewirtschaftung auf den Punkt.
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